LoRaWAN-Tuino1

Was ist LoRaWAN?

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Das Zusammenstecken der Bauteile funktioniert ganz gut. Den Temperaturfühler auf dem analogen Stecker befestigen, das Display kommt an den digitalen Port. Nun die Antenne anschrauben. Dann das Bauteil mittels USB mit Strom versorgen. Fertig ist der Temperaturmesser. Nein, das ist nicht nur ein Temperaturmesser. Die Temperatur wird zu bestimmten Zeitpunkten in das sogenannte LoRaWAN eingespeist und kann dann von überall in der Welt her angezeigt werden. 

Wann setze ich LoRaWAN ein?

LoRaWAN steht für Long Range Wide Area Network und dient vor allem der Einbindung von Geräten, Sensoren ins Netz. Die Sensoren liefern Daten wie z.B. Temperaturen, Ereignisse wie Türe wird geöffnet ins Internet. LoRaWAN ist ein wichtiges Puzzleteil im Konzept Internet der Ding (IoT). Die Technologie ist zwischen Mobilfunk und WLAN anzusiedeln. Sie ist charakterisiert durch mittlere Reichweite, kleine Bandbreite und geringem Energiebedarf. Also zum Beispiel CO2 Daten von schlecht zugänglichen Orten über eine lange Zeit zu bestimmten Zeiten auszulesen. Auch für Smart City Anwendungen wie beispielsweise Informationssysteme für Parkplatzbelegung bietet es sich an. 

An einem halbtägigen Workshop bei der Swisscom lernten wir die Grundlagen der Technologie kennen und bauten mit dem Tuino Bausatz ein kleine Schaltung zusammen. Das war kinderleicht. Komplizierter war dann die Registrierung der Geräte im Netzwerk. Schliesslich funktionierte auch das. Auf dem kleinen Display lässt sich nun die Raumtemperatur ablesen und über eine Adresse im Web die Daten des Gerätes auslesen. 

Die Zukunft

Ich denke die Herausforderung liegt nun in den konkreten weiteren Umsetzungen. Die Einbindung von Sensoren muss einfach und benutzerfreundlich sein. Es sollte sich auch ein Standard etablieren, dass z.B. Städte sich nicht für diesen oder jenen Standard entscheiden müssen. Vor allem beim Einsatz im Smart City Bereich sehe ich grosse Potenziale für den Einsatz dieser Technologie.

Weiterführende Informationen:

museum schaffen

Besuch in der Ausstellung „museum schaffen“

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Am 6. September organisierte die Organisation „Neustarter“ eine Exkursion zum Ausstellung „museum schaffen“ in der Lokstadthalle Rapide in Winterthur. Nach dem Empfang begaben wir uns auf einen abwechslungsreichen Parcours durch die Geschichte der Arbeit und der Industriestadt Winterthur.

An konkreten Beispielen unterschiedlicher Lebensläufen wird der Wandel der Arbeit illustriert. An verschiedenen Stationen komme ich mit Zeitzeugen ins Gespräch. Die Ausstellung hat für jeden etwas: Filme, Gespräche, Alltagsgegenstände aus vergangener Zeit, ein Lokomotive, und und. Und das Alles schliesslich in einer tollen historischen Fertigungshalle, die für sich schon den Besuch lohnt.

Die Ausstellung „museum schaffen“ wird durch den Historischen Verein Winterthur unterstützt. Wer die Ausstellung besuchen will, muss sich beeilen. Sie dauert noch bis zum 16. September 2018.

Luftschiffdrohne

Blick hinter die Kulissen des Innovationspark Zürich

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Die Bushaltestelle kündigt den Innovationspark an. Das Gebäude fällt auf. Ist das der Innovationspark? Ja, das ist der Ausgangspunkt des Innovationsparks. Wir treffen uns am 4. September 2018 im „Chuchichäschtli“ – dem Kristallisationspunkt des Parks. Die Parkbewohner und Gäste treffen sich dort, um Ideen  austauschen und Kaffee zu trinken. Aktuell arbeiten, forschen, tüfteln etwa 40 Leute aus 12 Nationen im Innovationspark.

Der Innovationspark hat zum Ziel aus Forschung und Wissenschaft zu vernetzen, Wissen auszutauschen und kommerzialisierbare Produkte zu entwickeln. Der Innovationspark Zürich ist ein Generationenprojekt. Auf dem Weg sind noch einige raumplanerische Fragen zu klären. Aktuell sind ca. 70 Hektaren Land für den Auf- und Ausbau reserviert. 


Der Innovationspark Zürich ist ein Generationenprojekt.

Von der Terrasse des Holzpavillons erhält man einen Eindruck vom Ausmass des zur Verfügung stehenden Fläche.  Weiter geht die Führung zu den Hangars. Zu Beginn sieht man den Pod „Escher“ der von swissloop der ETH Zürich entwickelt wurde.  Im SpaceX Hyperloop Competition erreichte er den dritten Platz (von 1200 Teilnehmern). In derselben Halle erhalten wir eine kurze Präsentation der Firma Aerotain. Sie zeigen eine Kombination von Luftschiff und Drohne. Cool. Am Schluss sehen wir den Jungfernflug des neusten Modells.

Drohnenluftschiff
Drohnenluftschiff

In der nächsten Halle wird am autonomen Fahren geforscht. Wie können die Systeme rascher reagieren. Was mir am meisten an der Führung gefallen hat, ist der Enthusiasmus, die Neugier, der spielerische Umgang aller Beteiligten mit der Technologie.

Autonomes Fahren
Autonomes Fahren

Die nächsten Termine sind auf der Homepage des Innovationsparks Zürich ersichtlich.

Paro

Hello, Robot

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Langsam steige ich die Holzstufen zum ersten Ausstellungsraum im Gewerbemuseum hinauf. Der Gegensatz zwischen den Räumen des historischen Gemäuers und den ausgestellten Inhalten ist befruchtend. Er spannt den Bogen von den handfesten Mauern zu teilweise filigranen Tentaklen künstlichen Lebens.

Im Gewerbemuseum sind die Roboter los. Die Ausstellung „Hello, Robot“ führt thematisch durch verschiedene Aspekte der Robotik.

Die Roboter-Robbe Paro illustriert das die Menschen auch emotionale Beziehungen zur an und für sich kalten Technik aufbauen. Damit verbunden stellen sich auch ethische Fragen. Autonomes Fahren, Pflege und Betreuung betagter Menschen sind nur zwei Aspekte.

Schreckhafter Roboter

Die Inhalte der Ausstellung sollten breit diskutiert werden. Die technologischen Entwicklungen werden geschehen. Zusammen mit den Fortschritten bei der künstlichen Intelligenz ergeben sich neue Chancen und Risiken.

Die Ausstellung dauert noch bis zum 4. November 2018.

www. gewerbemuseum.ch

Blick in die Ausstellung „Hello, Robot.“

Mein Bild vom Bild auf Instagram vom Foto_museum!

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